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Samstag, 19. März 2016

Die Neurobiologie der Entscheidungen.

Was passiert im Gehirn, wenn wir (Konsum-)Entscheidungen treffen? Welche Hirnregionen, welche Botenstoffe sind an unseren Entscheidungen beteiligt? Über diese Fragen wurden bereits ganze Bücher verfasst, sie lassen sich daher nicht einfach so in ein paar Absätzen umfassend erklären. Die Neurobiologie der Entscheidungen ist komplex – und wie die meisten Vorgänge im Gehirn haben wir sie längst noch nicht vollständig verstanden. Eine zentrale Rolle bei unseren Entscheidungen und dem Drang, uns immer wieder genau den Dingen zuzuwenden, die uns wirklich zufrieden machen, spielt sicher unser Belohnungssystem. Es besteht aus einer ganzen Reihe von Hirnarealen, die vor allem über den Botenstoff Dopamin miteinander kommunizieren.

Was genau im Gehirn passiert, hängt aber auch damit zusammen, welchen Teilaspekt von Entscheidung wir uns anschauen. Wie verschiedene Studien an Menschen und Tieren zeigen, wird vor allem das ventrale Striatum – und hier vor allem der Nucleus accumbens, eine Struktur tief im Inneren des Gehirns – aktiv, wenn wir akute Gefühle erleben. Dieses Areal kommuniziert dann zudem verstärkt mit Teilen des präfrontalen Kortex und der Amygdala. Das ist etwa der Fall, wenn man Probanden bittet, sich im Hirnscanner vorzustellen, sie hätten gerade eine gute Entscheidung getroffen.

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